SOCIAL DISDANCING


OLD IS THE NEW NEW!

SOCIAL DISDANCING PARTY RIGHT HERE!

              

by JOSEF WURM

Josef Wurm dreht an jenen Gelenken und Gewinden der Welt, die die romantischen Schlüsselstellen der Düsternis und des Alltages zusammenhalten. Furchtlose Farben und eine kühne Ruhe wohnen auf den Leinwänden, in denen edle Geister und am Wahnsinn satte Admiräle, zahme Bestien und verlorengegangene Gesichter einander unablässig verwandeln. Die Bilder sind Kippbilder und die Bedeutungen zerbrechen vor den Augen, aber die Ästhetik bleibt. Wunden und Wunder, Träume und Trümmer lassen sich nicht voneinander unterscheiden und Wurm malt die tausend Gesichter hinter den Masken, Himmel und Menschenfleisch, als wäre es dasselbe. Er wühlt erdig in den schönen Gedärmen der Welt und nimmt es mit der Wirklichkeit nicht so genau. Der feingliedrige Zirkuswahnsinn klafft am Papier, das Memento Mori mahnt nicht, aber erregt, die Figuren hungern auf und verhungern an der Welt, und schlussendlich findet der Blick des Betrachters die Bilder, als ginge er heimwärts. (Valerie Fritsch)

SOCIAL DISDANCING



OLD IS THE NEW NEW!

SOCIAL DISDANCING PARTY RIGHT HERE!

              

by JOSEF WURM

Josef Wurm dreht an jenen Gelenken und Gewinden der Welt, die die romantischen Schlüsselstellen der Düsternis und des Alltages zusammenhalten. Furchtlose Farben und eine kühne Ruhe wohnen auf den Leinwänden, in denen edle Geister und am Wahnsinn satte Admiräle, zahme Bestien und verlorengegangene Gesichter einander unablässig verwandeln. Die Bilder sind Kippbilder und die Bedeutungen zerbrechen vor den Augen, aber die Ästhetik bleibt. Wunden und Wunder, Träume und Trümmer lassen sich nicht voneinander unterscheiden und Wurm malt die tausend Gesichter hinter den Masken, Himmel und Menschenfleisch, als wäre es dasselbe. Er wühlt erdig in den schönen Gedärmen der Welt und nimmt es mit der Wirklichkeit nicht so genau. Der feingliedrige Zirkuswahnsinn klafft am Papier, das Memento Mori mahnt nicht, aber erregt, die Figuren hungern auf und verhungern an der Welt, und schlussendlich findet der Blick des Betrachters die Bilder, als ginge er heimwärts. (Valerie Fritsch)